PD-Admin-Backup auf anderen Server (mit lftp)


  • Quelle: Frage zur Partitionierung

  • Jedoch sollte man keinen anderen Pfad in der pdadmin.conf eingestellt haben als /backup. Sonst gibts Fehler bei der Übertragung auf den externen FTP. Ka wo der Pfad sonst noch reingeschrieben wird.


    [EDIT] Stella
    Jo klar, hab das falsch interpretiert gehabt :// [/EDIT]

  • Hi!


    Zitat

    Original von VeNoM
    Jedoch sollte man keinen anderen Pfad in der pdadmin.conf eingestellt haben als /backup. Sonst gibts Fehler bei der Übertragung auf den externen FTP. Ka wo der Pfad sonst noch reingeschrieben wird.


    wenn das Backup-Verzeichnis in der pdadmin.conf auf ein anderes Verzeichnis als /backup zeigt, muss folgende Zeile angepasst werden:

    Code
    mirror -c -e -s -R /backup/


    Beide Verzeichnispfade sollten natürlich gleich sein.


    Stella

  • Wird der Backup-Speicherplatz dann auch lokal benötigt oder wird das Backup direkt auf den entfernten Server geschrieben?


    Was passiert, wenn die FTP-Verbindung nicht zustande kommt oder aus irgendwelchen Gründen während des Backup abbricht?


    Grüße

  • Das Backup von PDAdmin hat damit nichts zu tun. Hier wird lediglich ein Verzeichnis gespiegelt.
    Ist die FTP-Verbindung nicht verfügbar, so wird natürlich nichts gespiegelt aber es gibt auch keine Fehlermeldung welche sich auf den Serverbetrieb auswirken würde.

  • Ich sichere mittlerweile auch per lftp, das geht wunderbar.


    Allerdings sollte man für die Sicherung von PD-Admin einen Eintrag in die /etc/lftp.conf hinzufügen, die vor jedem lftp-Start eingelesen wird:

    Code
    set ftp:list-options -a


    Damit kann lftp auch die .current -Dateien von PD-Admin löschen, wenn ein Account aus dem Backup entfernt wurde. Ohne geht das nicht und es gibt eine Fehlermeldung, weil das Verzeichnis nicht gelöscht werden konnte weil es eben nicht leer ist.


    Weiterhin habe ich folgende Einträge in der lftp.conf vorgenommen:


    Hinzugefügt (Empfehlung aus dem Blog des Häuptlings):

    Code
    set ftp:ssl-force true
    set ftp:ssl-protect-data true


    Einkommentiert, ohne gings garnicht:

    Code
    set ftp:passive-mode off
  • Alternative möglichkeit wäre nach dem durchlauf vom pd-backup mit
    tartarus zu sichern:


    Vorteile:


    Zitat

    # full and incremental backups
    # filesystem snapshot functionality (when used in conjunction with LVM)
    # On-the-fly uploading to an FTP site
    # Encryption (symmetric and asymmetric) using GnuPG
    # splitting the archive into several files


    Siehe: http://wertarbyte.de/tartarus.shtml


    Und Hetzner Wiki: http://wiki.hetzner.de/index.p…arus_Backup-Konfiguration

  • Sorry das ich das alte Ding hier wieder ausgraben muss...


    Ich bekomme einen Fehler beim ansteuern der o.g. Textdatei. Die Config ist genau wie oben beschrieben, mit den zusätzlich empfohlenen Einträgen.


    Der Fehler ist wie folgt:

    Code
    root@j086:~# lftp -f /root/lftp.txt
    mirror: Fataler Fehler: Certificate verification: Not trusted


    Auch wenn ich die Einträge

    Code
    set ftp:ssl-force true
    set ftp:ssl-protect-data true


    auskommentiere oder auf false setze, kommt die gleiche Meldung.


    Wie kann ich der Verbindung vertrauen? Auf dem Zielhost ist sowohl FTP als auch FTP-SSL erlaubt.

  • Nutzt du das auch?
    Kannst du mal eine kleine Anleitung dazu schreiben oder hier kurz beschreiben?


    Und was sagst du zu der Lösung von Shackattack bezüglich tartarus?

  • Also ich benutze nur vServer und machen von denen Snapshots als Sicherung.
    Aber zu rsync gibt es gute Dokus wie z.B. die Ubuntu-Wiki.


    Ich verwende rsync immer, wenn ich Dateien synchronisieren möchte um z.B. pd-admin auf einen neuen Server zu ziehen (von alt auf neu):


    rsync -av --numeric-ids /home/ NEUER_SERVER:/home/


    Dazu könntest Du dann noch -u / --delete und -P ergänzen.


    Tartarus habe ich noch nie probiert bei klassischem Backup (z.B. Samba) setzt ich auf Bacula.