Probleme mit Strato

  • Hallo,

    arbeitet jemand mit Strato zusammen? Ich habe mir dort eine Domain registriert und etwas Probleme. Der Plan war nur die Domain dort zu haben und alles über einen externen Server mit pdadmin laufen zu lassen.


    Nun zu meinen Fragen:

    Ich habe dort nur die Möglichkeit einen A-Record pro Domain anzulegen. Also habe ich den auf die IP des Servers weiterleiten lassen. Soweit klappt das auch, nur mit Subdomains natürlich nicht. Für jede Subdomain müsste ich das seperat machen. Die anlegbaren Subdomains lemitiert Strato natürlich. Ich denke das kann man nicht umgehen oder?


    MX habe ich wie im Bild angelegt. Den Punkt hinter der Domainendung setzt Strato automatisch. Die Hotline sagte mir, dass ist so auch richtig. Der Abruf der E-Mail funktioniert natürlich nicht. Als Fehlermeldung bekomme ich, dass der IMAP-Server nicht gefunden wurde.


    Nun war ich schon soweit, vom Vertragsrücktrittsrecht Gebrauch zu machen. Das werde ich auch wohl machen, wenn das nicht läuft. Dazu sagte mir die Hotline, dass die Domain in dem Fall von Strato an die Registrierungsstelle zurück gegeben wird, diese die Domain nach Ablauf von 60 Tagen wieder allgemein freigeben wird. Ist das wirklich so? Ich möchte natürlich ungern das Risiko eingehen, dass wer anderes bei der erneuten Registrierung schneller ist.

  • Wenn man am Server frei über Subdomains verfügen will, ohne jedes Mal einen DNS Eintrag machen zu müssen, ist es nicht unvernünftig einen wildcard Eintrag zu machen. Also


    *.domain.tld. IN A ip-adresse


    Damit zeigt jede beliebige Subdomain auf die IP. Die genaue Schreibweise kann sich hier je DNS Interface unterscheiden, sollte sich aber erschließen wie man das einträgt.


    Blöd wirds allerdings, sollte Strato solche Wildcard Einträge nicht erlauben. Dann würde ich mit der Domain umziehen.


    Ergänzung:

    Oder Du besorgst Dir eine externe DNS Verwaltung und trägst andere DNS Server in die Domain ein. Ich erlebe cloudns.net als sehr empfehlenswert. Da sind dann auch die Einträge nicht limitiert.

  • Ich bin immer noch der Meinung, dass bei Strato eigentlich Wildcard * Einträge möglich sein sollten.

    Nach bisher unzähligen Telefonaten mit der Hotline von Strato bin ich nun einige Erkenntnisse weiter.

    1. Wildcard-Einträge sind bei Strato nicht vorgesehen. Jede Domain/Sub-Domain muss seperat umgeleitet werden.


    2. Da die technische Hotline nicht in der Lage war mir den Punkt hinter der Domainendung zu erklären und auch sonst nicht weiter helfen konnte/wollte, habe ich von meinem Widerrufsrecht gebrauch gemacht.


    Das mit den Weiterleitungen bei den Domains ist zwar umständlich aber damit hätte ich noch leben können. Schlimmer war, dass ich E-Mails nicht abrufen konnte.



    Wieder eine Erfahrung reicher: In Zukunft lieber die Finger von Strato lassen.

  • 2. Da die technische Hotline nicht in der Lage war mir den Punkt hinter der Domainendung zu erklären und auch sonst nicht weiter helfen konnte/wollte, habe ich von meinem Widerrufsrecht gebrauch gemacht.

    Bei Angabe von Hostnamen im DNS muss am Ende ein Punkt gesetzt werden. Das DNS ist Hierarchisch aufgebaut und der letzte Punkt zeigt das root Level an. Andernfalls würde der Eintrag an die Zone gehängt. Bsp.:


    Zone ist meindomain.de


    in MX mail.server.net


    Würde ohne den Punkt zu mail.server.net.meindomain.de werden. Daher muss am Ende der Punkt gesetzt werden


    in MX mail.server.net.


    Hätte der Support auch schnell bei Wikipedia nachlesen können ;) warum der IMAP Server jedoch nicht erreichbar ist/war ist schwierig zu sagen. Hat mail.xxxxxx.team denn korrekt aufgelöst? Sprich gab es im DNS ein A-Record zu mail.xxxxxx.team, welcher auf die primäre IP des Servers zeigt? Kann man den Dienst bei Angabe der primären IP mittels telnet (Port 145) oder openssl (Port 993) erreichen?


    Ich hoffe nur, dass wenn die Domain durch den Widerruf freigegeben wird nicht direkt von einem Domaingrabber registriert wird. Die Gefahr besteht nämlich.

  • Bei Angabe von Hostnamen im DNS muss am Ende ein Punkt gesetzt werden. Das DNS ist Hierarchisch aufgebaut und der letzte Punkt zeigt das root Level an.

    Das stimmt natürlich vollinhaltlich. Die Tatsache, dass es aber bei vielen Webinterfaces / Kundenbereichen etc. nicht nötig ist, den Punkt einzugeben (oder schlimmstenfalls sogar zu einem Fehler führt, weil der Punkt ohnehin intern angehängt wird), ist für Neulinge oft verwirrend und hält mich davon ab, dies als generelle Regel zu kommunzieren wenn mich wer fragt.

  • Ich weiß leider nicht wie Strato dies kommuniziert/durchführt. Richtig wäre es auf die Gegebenheit mit dem abschließenden Punkt hinzuweisen und dies auch so immer zu kommunizieren. Ein System sollte auch nicht automatisch Punkte setzen, sondern den Nutzer einen Hinweis liefern, so dass dieser die Eingabe ggf. korrigieren kann. Alles andere halte ich für falsch.

    Die Frage ist auch, ob ein Laie wirklich Änderungen im DNS vornehmen sollte.

  • Was mir grad noch einfällt und vermutlich wichtiger für den Threadstarter ist:

    Ich empfehle NICHT einfach so zu kündigen, es sei denn die Domain ist Dir nicht so wichtig. Lass Dir lieber den Auth-Code der Domain geben, damit kannst Du ausfallslos und relativ unbürokratisch mit der Domain zu einem anderen Anbieter wechseln. Und das ganze sicherheitshalber VOR der Kündigung.


    Wenn Du kündigst und die Domain aufgelassen wird, dann kann einerseits je nach Registry die Domain möglicherweise einige Wochen nicht neu registriert werden. Und wenn sie wieder registrierbar ist, ist die Chance immens hoch dass sich ein Domaingrabber drauf wirft.